Energiegenossenschaften

Energiegenossenschaften sind Teil der Energiewirtschaft in Rechtsform einer Genossenschaft. Ihr Ziel ist konzernunabhängige und ökologische Energiegewinnung. Viele Energiegenossenschaften wurden als Bürgerbeteiligungen auf kommunaler Ebene initiiert. Sie geben Bürgern die Möglichkeit, zur Energiewende und zum Klimaschutz beizutragen und bieten darüber hinaus auch Anlage- und Investitionsmöglichkeiten in lokale und regionale Energieprojekte. Der Geschäftsbetrieb umfasst häufig Bau und Betrieb von Anlagen zur Gewinnung erneuerbaren Energien, oder die Beteiligung an solchen Anlagen. Aber auch Blockheizkraftwerke, die Beteiligung an Stadtwerken oder der Kauf und Betrieb von Gas- und Stromnetzen können Gegenstand von Energiegenossenschaften sein. Solche Genossenschaften werden entsprechend ihrer jeweiligen Technik auch Solargenossenschaft oder Windenergiegenossenschaft genannt. Zu Ende 2012 gab es in Deutschland bereits über 700 Energiegenossenschaften.