Power-to-gas

Power-to-gas zu deutsch etwa: „Elektrische Energie zu Gas“ ist eine Technologie, nach dem mittels eines chemischen Prozesses (Wasserelektrolyse und Methanisierung) unter Einsatz elektrischen Stroms ein Brenngas (Wasserstoff) hergestellt wird. Dieses Brenngas kann gespeichert und später für verschiedene Zwecke verwendet werden. Es kann im Verkehrswesen genutzt werden (insbesondere als Treibstoff für Schiffe und Flugzeuge), als chemischer Rohstoff dienen oder zur späteren Rückverstromung in Gaskraftwerken in der Gasinfrastruktur zwischengespeichert werden. (…) Bei Power-to-Gas handelt es sich um eine Technologie, die die über dem Bedarf liegenden temporären Stromüberschüsse, zum Beispiel aus Windkraft, als Gas speicher fähig macht. Nach Bedarf kann das Gas (mittels einer Brennstoffzelle) in elektrische Energie rückverwandelt werden. Zum Beispiel zum Antrieb eines Elektromotors in Wasserstoffautos. (Quelle: Wikipedia)

Fleischkonsum

Vegetarismus und Veganismus sind längst keine neuen Themen mehr. Zur Herstellung von Fleisch als Nahrungsmittel, sind riesige Mengen von Wasser und Energie notwendig. Ganz abgesehen von den ethischen Fragen des Fleischkonsums, sind aus rein klimaschutzbezogenen Überlegungen, Fragen nach dem Fleischverzehr pro Kopf aktueller denn je. Und während die Ernährungswissenschaft Fleischprodukte und vor allem Wurstwaren, in ihrer gesundheitlichen Wirkung zunehmend kritisch beurteilen, wächst die Zahl derer, die ihren persönlichen Fleischverbrauch aus Klimaschutzgründen deutlich reduzieren. Sie möchten keinen Grund für Umwandlung von Regenwald in Weideland oder Flächen für den Anbau von Futterpflanzen geben. Wenn also Fleischverzicht früher hauptursächlich durch den Wunsch nach Tierschutz motiviert war, kommen heute daneben auch andere Gründe zum Tragen. Umweltbewusste Fleischesser decken ihren Bedarf vermehrt aus Biolandwirtschaft örtlicher Anbieter. Dadurch umgehen sie zudem die Probleme industrieller Massentierhaltung, wie Antibiotikamissbrauch, Tierquälerei und Grundwasserbelastung durch Gülleaustrag. Zum Glück bieten heute fast alle Restaurants und Lebensmittelversorger vegetarische und vegane Speisen und Produkte an.

Klimafarming

Klimafarming ist ein Konzept, das durch die Verwendung moderner landwirtschaftlicher Methoden für die Reduktion klimaschädigender Gase in der Atmosphäre sorgen kann. Hierzu werden Flächen angelegt, um die auf diesen Flächen erzeugte Biomasse zur Herstellung von Energie und Biokohle, sowie zur Vermehrung des Humusgehaltes im Boden einzusetzen. Anders als bei einfacher Kompostierung derselben entsteht durch Pyrolyse der Biomasse Biokohle. Diese wird als natürlicher Bodenverbesserer in landwirtschaftliche Böden eingearbeitet (siehe auch Terra preta), wodurch sie dauerhafte Kohlenstoff im Boden bindet. Aus 1 Tonne Grünschnitt (Trockenmasse) könnten dank dieser Methode rund 500 kg CO2 dauerhaft gebunden werden.
(Quelle: Wikipedia)

Elektromobilität

Elektroautos sind dort, wo Fahrräder und öffentliche Verkehrsmittel für umweltbewusste Menschen als Fortbewegungsmittel nicht ausreichen, zunehmender Beliebtheit. Im Rahmen der sogenannten Energiewende, die aus Klimaschutzgründen die Reduktion des Verbrauches an fossilen Energieträgern wie Erdöl zum Ziel hat, bieten E-Autos eine gute Lösung für den individuellen Nahverkehr. Wenn auch die Reichweite einer Akkuladung noch keine Langstrecken ohne Zwischenneubeladung ermöglicht, lassen sich tagesübliche Wegstrecken bequem, leise und emissionsfrei bewältigen. Besonders komfortabel nutzbar sind diese Autos für Menschen, die an ihrem Wohnort auf eine hauseigene Ladestation zurückgreifen können. Auch können sie dort einen großen Beitrag zum Umweltschutz leisten, wo städtische Fuhrparks wie Autos der Verwaltung oder Busse für den ÖPNV, die nachts geladen werden, zum Einsatz kommen. Voraussetzung für die Nachhaltigkeit dieser Fahrzeuge ist selbstverständlich eine Befüllung mit Strom aus erneuerbaren Quellen, wie Solar- Wasser- oder Windenergie. Der Staat unterstützt mit finanziellen Fördermitteln die Anschaffung von E-Autos und Ladesäulen.

Strom Communities

Strom Communities sind Gemeinschaften von privaten Stromerzeugern, die sich zur gemeinsamen Selbstversorgung mit Strom zusammengeschlossen haben. Dazu braucht es Solarzellen auf den Gebäuden mehrerer Nutzer, mit angeschlossenen Speicherbatterien, sowie Hard- und Software um den erzeugten eigenen Stromüberschuß, bzw. den Strommangel durch die Kapazitäten der Mitglieder auszugleichen. Finden sich ausreichend Teilnehmer kann man sich weitgehend von den herkömmlichen Stromversorgern unabhängig machen. Nur im Notfall, bei andauernd bedecktem Himmel in der dunklen Jahreszeit, muß man auf konventionell erzeugten Strom zurückgreifen. Hier der Link auf einen Artikel im Nachrichtenmagazin Spiegel-Online, zum Thema

Freiwillige CO2 Kompensation / Emissionshandel

Heute soll der freiwillige Emissionshandel über Zertifikate vorgestellt werden.

Wirtschaftsunternehmen weltweit verbrauchen bei ihren Produktionsprozessen Energie. Bei der dazu notwendigen Verbrennung fossiler Energieträger, wird das klimaschädliche Gas CO2 freigesetzt/emittiert. Um den damit verbundene Schädigung der Umwelt auszugleichen, zu kompensieren, müssen die Unternehmen sogenannte CO2 Zertifikate kaufen. Ein CO2 Zertifikat entspricht der Einsparung von 1 Tonne CO2 Äquivalent durch ein Klimaschutzprojekt, das nachweislich diese Menge an CO2 eingespart oder reduziert hat. Welche Anzahl von Zertifikaten die Unternehmen erwerben müssen, ist im Kyoto-Abkommen zum Schutz der Umwelt geregelt. Was in der Weltwirtschaft in dieser Art geregelt ist, können auch gewissenhafte Privatpersonen freiwillig tun. So bieten zum Beispiel Fluglinien Erwerb und Stilllegung solcher Zertifikate, zum Ausgleich für das durch Flug anfallende CO2 an. Dies ist immer dann sinnvoll, wenn sich die Emissionen anderweitig nicht hätten vermeiden oder reduzieren lassen, und das Klimaschutzprojekt ohne die Erlöse aus dem Verkauf der Zertifikate nicht hätte realisiert werden können. Es handelt sich also um eine moderne Art des Ablasshandels gegenüber der Umwelt. Das Gute an dieser Art der Gewissenserleichterung ist die genaue Berechnung des angemessenen Preises/Wertes der Kompensation. Das Angebot von freiwilliger Kompensationsleistung an Verbraucher hat zusätzlich einen bewusstseinsbildenden Effekt für die Konsequenzen des eigenen Handelns.

Zum Nachlesen https://www.dehst.de/DE/Klimaschutzprojekte-durchfuehren/Freiwillige-Kompensation/freiwillige-kompensation-node.html

Plant-for-the-Planet

Diese Kinder- und Jugendinitiative kam zustande durch das Engagement von Felix Finkenbeiner, der im Alter von neun Jahren 2007 seine Umweltschutzkampagne begann. Deren Ziel ist es, Kindern, deren Eltern, sowie weitere Menschen für den Klimawandel zu sensibilisieren und für ihr Klimaschutzprojekt zu begeistern. Mittels weltweiter Baumpflanzaktionen nach Vorbild der verstorbenen afrikanischen Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai, soll CO2 aus der Luft gebunden werden, um die Erderwärmung zu bremsen. Ziel ist es, Menschen dazu zu bewegen, in jedem Land der Erde jeweils eine Million Bäume zu pflanzen. Zur Finanzierung der Pflanzungen verkauft die Initiaitve eigene Bio-Schokolade, T-Shirts und Publikationen zum Thema, und sammelt Spendengelder. Bis heute wurden bereits 15.205.110.774 Bäume gepflanzt. Zum Nachlesen: www.plant-for-the-planet.org

Energiegenossenschaften

Energiegenossenschaften sind Teil der Energiewirtschaft in Rechtsform einer Genossenschaft. Ihr Ziel ist konzernunabhängige und ökologische Energiegewinnung. Viele Energiegenossenschaften wurden als Bürgerbeteiligungen auf kommunaler Ebene initiiert. Sie geben Bürgern die Möglichkeit, zur Energiewende und zum Klimaschutz beizutragen und bieten darüber hinaus auch Anlage- und Investitionsmöglichkeiten in lokale und regionale Energieprojekte. Der Geschäftsbetrieb umfasst häufig Bau und Betrieb von Anlagen zur Gewinnung erneuerbaren Energien, oder die Beteiligung an solchen Anlagen. Aber auch Blockheizkraftwerke, die Beteiligung an Stadtwerken oder der Kauf und Betrieb von Gas- und Stromnetzen können Gegenstand von Energiegenossenschaften sein. Solche Genossenschaften werden entsprechend ihrer jeweiligen Technik auch Solargenossenschaft oder Windenergiegenossenschaft genannt. Zu Ende 2012 gab es in Deutschland bereits über 700 Energiegenossenschaften.