Bienenweiden und Blühstreifen anlegen

Fast jeder hat bereits davon gehört: Die Bienen und andere Insekten sind akut vom Sterben bedroht! Laut einer Studie des Naturschutzbundes Deutschland, ist in den vergangenen 27 Jahren die Zahl der Insekten um 75% zurückgegangen. Damit sind auch bestäubende Insekten betroffen, von deren Existenz indirekt auch die Ernährung der Menschen abhängt. Es besteht also dringender Handlungsbedarf. In diesem Zusammenhang beginnen mehr und mehr Kommunen und Privatinitiativen, mit der Schaffung von Blühstreifen als sogenannte Bienenweiden. Auf solchen Grünflächen werden bienenfreundliche Blühpflanzen angesiedelt, die den Tieren Nahrung geben. Selbstverständlich wird hier auf Insektizide verzichtet.

Auch sollte man bei der Wahl der Bepflanzung im heimischen Garten solchen Pflanzen Vorzug geben, deren Blüten nicht gefüllt sind. Denn bei den gefüllten Blüten erreichen die Bienen die pollentragenden Blütenstempel nicht. Ein Bienenunterschlupf aus unbehandeltem Massivholz wie zum Beispiel Eiche, mit kleinen Lochbohrungen, an einem sonnigen Standort aufgestellt, rundet das Angebot ab.

Solche Bienenweiden entstehen, bzw. entstanden bereits in vielen Kommunen, wie zum Beispiel Rheda-Wiedenbrück, Rietberg, Verl, etc. In der Stadt Essen sind auf allen städtischen Grünstreifen an Straßen und bepflanzten Verkehrsinseln, ungespritzte Blühbepflanzungen etabliert. Wir hoffen, dass diese Beispiele auch im privaten Umfeld Nachahmer finden.

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