Fahrradfahren

Nicht wirklich neu, zugegeben, aber vor allem in großen Städten deutlich zunehmend: Fahrradfahren

Große Städte räumen, bedingt durch die Problematik der Luftverschmutzung und des hohen Verkehrsaufkommens, dem Radverkehr stadtplanerisch zunehmend Prioritäten ein. Allen voran Kopenhagen. Das Radwegenetz wird ständig erweitert, holperige Straßenübergänge werden baulich verbessert, Ampelschaltungen geändert. Oft werden auch stillgelegte gradlinige Bahntrassen zu Fahrradschnellwegen umgenutzt. Technische Neuerungen wie Gabel- und Sattelfederungen, unempfindlichere Reifen, auf die Nutzer ergonomisch angepaßte Sättel und Rahmen und diverse Ausrüstungsgegenstände haben die Räder viel komfortabler gemacht. Daneben erleichtern E-Bikes das Fahren und ermöglichen die Überwindung größerer Distanzen. Fahrrad-Mietangebote in größeren Städten ergänzen das Angebot. Viele Firmen räumen heute Ihren Angestellten E-Bike-Leasing-Möglichkeiten ein und schaffen Fahrradabstellplätze. Das Radfahren hat einige positive Aspekte: Es erspart bei zunehmenden Mobilitätsansprüchen der wachsenden Städte Raum für Autostellplätze, vermindert den Ausstoß von CO2 und Stickoxiden, spart Unterhaltskosten für PKWs und verbindet den Arbeitsweg zugleich mit der Prävention von Bewegungsmangel.