Plant-for-the-Planet

Diese Kinder- und Jugendinitiative kam zustande durch das Engagement von Felix Finkenbeiner, der im Alter von neun Jahren 2007 seine Umweltschutzkampagne begann. Deren Ziel ist es, Kindern, deren Eltern, sowie weitere Menschen für den Klimawandel zu sensibilisieren und für ihr Klimaschutzprojekt zu begeistern. Mittels weltweiter Baumpflanzaktionen nach Vorbild der verstorbenen afrikanischen Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai, soll CO2 aus der Luft gebunden werden, um die Erderwärmung zu bremsen. Ziel ist es, Menschen dazu zu bewegen, in jedem Land der Erde jeweils eine Million Bäume zu pflanzen. Zur Finanzierung der Pflanzungen verkauft die Initiaitve eigene Bio-Schokolade, T-Shirts und Publikationen zum Thema, und sammelt Spendengelder. Bis heute wurden bereits 15.205.110.774 Bäume gepflanzt. Zum Nachlesen: www.plant-for-the-planet.org

Das Transition-Town-Netzwerk

Die Transition-Town-Bewegung, übersetzt etwa „Stadt im Wandel“, verbindet seit 2006 Soziale- und Nachhaltigkeitsinitiativen in vielen Städten und Gemeinden, national und international. Innerhalb dieser Initiativen bemüht man sich darum einen Übergang in eine postfossile, lokale Wirtschaft zu gestalten. Gegründet wurde die Bewegung von Rob Hopkins u.a. Aufgrund der Einschätzung, dass die globale Politik nicht angemessen auf die Herausforderungen des Klimawandels reagiert, so dass Städte und Gemeinden sich eigenverantwortlich mit entsprechenden Maßnahmen auf eine Zukunft knapper werdender Rohstoffe einstellen müssen, initiieren Transition Towns Gemeinschaftsprojekte. Hierzu gehören u. a. Maßnahmen zur Senkung des Verbrauchs von fossilen Energieträgern und zur Stärkung von Regionalwirtschaft. Vortragsreihen, Gebrauchtkaufhäuser, Begegnungsprojekte wie Hausflurparties, Gemeinschaftsgärten, Repair Cafés, Fahrraddemonstrationen als Hinweis auf nachhaltige Verkehrskonzepte. All das sind nur einige wenige Beispiele für Aktivitäten im Rahmen des Netzwerks.