Stadtimkern Urban Beekeeping

Die Imkerei zur Honigproduktion ist landläufig bekannt. In den vergangenen Jahren hat sie vermehrt Einzug in die Städte gehalten. Wo man zunächst keine Bienenweiden vermuten würde, ist dennoch inzwischen die Imkerei weit verbreitet. Ausgehend von den Dachterrassen Manhattans, in den 70ger Jahren, hat hierzulande die Imkerei Hinterhöfe, Privatgrundstücke und Balkone als Aufstellorte für die Bienenstöcke erreicht. Gärten, Stadtwälder und Parks bieten dabei den Bienen mehr von Pestiziden unbelastete Blüten, als große ländliche Monokulturen. Im vergangenen Jahr ist ein durchschnittlicher Rückgang bestäubender Insekten um 80% verzeichnet worden. Wo aber keine Bienen die Blüten befruchten, gibt es keine Obst und Gemüseerträge. Daher begrüßt der Imkerbund die Stadtimkerei im Grundsatz. Allerdings mit Einschränkungen. Denn die Bienenvölker brauchen Pflege: Als zeitgeistgemäßen Modetrend sollte Bienenhaltung nicht betrachtet werden.

Informieren Sie sich hier:

Deutschland summt! – Stadtimkerei
Bienenkiste – Bienen halten in der Stadt

Desweiteren besteht die Möglichkeit, sich durch eine Bienenpatenschaft zu engagieren:

Bienenpatenschaft – was ist das?